Transformative Starkregenvorsorge im urbanen Raum – Ein integriertes Konzept städtebaulicher Planung zur nachhaltigen Starkregenvorsorge der Wohnungswirtschaft in NRW

Vor dem Hintergrund aktueller klimatischer Veränderungsprozesse gewinnt der Umgang mit Starkregenereignissen in der allgegenwärtigen Nachhaltigkeitsdebatte zunehmend an Bedeutung. Erhöhte Niederschlagsmengen im Winter und die Zunahme von Starkregenereignissen führen vermehrt zu Überflutungen im urbanen Raum und unterstreichen so den Handlungsbedarf für zentrale Akteure der Stadtentwicklung.

So können Überflutungen nicht nur Personen- und Sachschäden verursachen, sondern sorgen auch dafür, dass Regenwasser gemeinsam mit Abwasser in Oberflächengewässer gelangen kann. Niederschlagswasser transportiert dabei etwa Schwermetalle oder Reifenabrieb der Straßen in Flüsse, Seen oder Meere (WRRL, 2000/60/EG). Verordnungen wie die Wasserrahmenrichtlinie, die einen „guten Zustand“ aller Gewässer fordert, verlangen hinsichtlich aktueller Veränderungsprozesse u. a. eine wiederherzustellende naturnahe Regenwasserbewirtschaftung.

Daran anknüpfend liegt das Ziel der Dissertation in der Entwicklung eines integrierten städtebaulichen Konzeptes, das den aktuellen Umgang mit der Starkregenproblematik und die Herausforderungen für die Wohnungswirtschaft als zentralen städtebaulichen Akteur analysiert, für eine nachhaltige Bewirtschaftung, die mit einer Entlastung öffentlicher Kanalnetze einhergehen soll, sensibilisiert und resultierend Lösungswege aufzeigt, die technische und wirtschaftliche Aspekte aller Planungsphasen gezielt miteinander verknüpft.

Team

  • Kollegiatin: Katharina Wisser
  • Betreuerin: Prof. Dr. Sigrid Schaefer
  • Betreuer: Prof. Dr. Martin Denecke (UDE, Ingenieurwissenschaften)
  • Mentor: Markus van Rickelen (CBRE, Düsseldorf)

Projektposter

Wisser.pdf (425,2 KiB)